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By Dipl.-Päd., Dr. phil. Gunther Graßhoff (auth.), Gunther Graßhoff (eds.)

Die Menschen, um die es im Feld Soziale Arbeit eigentlich geht, werden als Adressaten in Forschungsarbeiten zu den verschiedenen Handlungsfeldern im Grunde nur am Rande thematisiert. Soziale Arbeit als Forschungsgebiet bleibt konzentriert auf eine eigene institutionelle und professionelle Praxis. Im Gegensatz hierzu werden Adressaten oder Nutzer im Kontext lebenweltsorientierter und dienstleistungsorientierter Ansätze eine wachsende Bedeutung zu geschrieben. Vor diesem widersprüchlichen Hintergrund ist es Ziel dieser Darstellung, die aktuelle Diskussion verschiedener Ansätze einer Adressatenforschung zu systematisieren und sozialpädagogische Adressatenforschung theoretisch und methodologisch zu fundieren.

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Glinka 2001). Auf diese Weise wird deutlich, dass biographisches Erzählen immer auch Rückblick und (Re)Konstrnktion bedeutet bzw. eine Lebensgeschichte von einem "konkreten Subjekt in einer konkreten biographischen und sozialen Situation ,konstruiert' wird" (Dausien 1994; S. 145). Der Zugang zur eigenen Lebensgeschichte und die verantwortungsvolle Übernahme der eigenen Biographie sind damit auch nicht bruchlos und frei von Widersprüchen, Ausblendungstendenzen und/oder Idealisierung. Der identitätsstiftende Bezug auf eine Kontinuität ermöglichende Lebensgeschichte ist vielmehr als labile und ständig zu erneuernde subjektive Leistung zu begreifen, die sowohl von erfahrbaren Anerkennungsverhältuissen als auch von persönlichen integrierenden Kompetenzen abhängig ist (vgl.

Biographische Forschung gehört keiner Disziplin alleine an. Weder Soziologie noch Psychologie, weder Ethnologie, Geschichtswissenschaft noch Erziehungswissenschaft können sie allein für sich beanspruchen. Es gibt keine biographische Forschungsmethode in den Sozial- und Erziehungswissenschaften im Sinne eines von allen Forschern geteilten Kanons von Forschungspraktiken" (Fuchs 1982; S. 4). ) Lebensgeschichten haben, erzählte bzw. ; S. 2). 1 Biographie und biographische Artikulation "Biographie kann allgemein als individuelle Lebensgeschichte definiert werden, die den äußeren Lebenslauf, seine historischen gesellschaftlichen Bedingungen und Ereignisse einerseits und die innere psychische Entwicklung des Subjekts andererseits in ihrer wechselseitigen Verwobenheit darstellt" (Alheit 1990; S.

77) betonen die Bedeutung der institutionellen Kontexte als "Erzeugungszusammenhänge" der Adressat_inneninteressen. Es gibt keine ,eigentlichen' Erfahrungen und Selbstdefinitionen außerhalb der auferlegten Deutungshorizonte, sondern Interessen bilden sich im Zusammenspiel der institutionellen Bearbeitung. ; Herv. i. ) präfiguriert die machtförmig modulierte statusgebundene Anerkennung als Adressatin/Adressat (Heite 2011; S. SIf); sie ermöglicht aber durchaus, dass Adressaten in der Durchsetzung ihrer Interessen befördert werden können.

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