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By Tuija Nykänen

Nach dem Zusammenbruch der planwirtschaftlichen Systeme in Osteuropa setzte ein umfassender Transformationsprozess ein. Zu den besonderen Problemfeldern in diesem Zusammenhang zählt die Arbeitslosigkeit.

Tuija Nykänen untersucht, ob sich aussagekräftige Prognosen zur Bewältigung der Transformationsarbeitslosigkeit aus den einschlägigen strukturtheoretischen Ansätzen ableiten lassen und analysiert weitere, für den Strukturwandel wichtige Einflussfaktoren wie Außenhandel und ausländische Direktinvestitionen. Die Autorin bietet - vor dem Hintergrund des bevorstehenden EU-Beitrittes auch mit Augenmerk auf den landwirtschaftlichen Sektor - eine zusammenfassende Bestandsaufnahme und Zwischenbilanz des Transformationsprozesses.

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Die Entscheidungshelfer für die Unternehmensleitung

Arbeitsteilung bedeutet nicht nur physisch Hand in Hand zu arbei ten, sondern auch informativ zusammenzuwirken. So gesehen ist die Fuhrung oder Leitung eines arbeitsteilig organisierten Prozesses als dessen Teil zunachst eine Funktion unter anderen, die arbeits teilig analytisch ausgegliedert und auf dazu geeignete Aufgaben trager, die Leitungskrafte, ubertragen werden kann.

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22. Vgl. : The Economics ofShortage, Vol. A, Amsterdam 1980, S. 5. 16 Trotz der fonnalen Vollbeschäftigung wurde der Faktor Arbeit aus systembedingten Gründen nur teilweise ausgelastet. Die Unterauslastung des Produktions faktors Arbeit wurde zwar auch in der sozialistischen Literatur problematisiert, aber sowohl aus ideologischen Gründen als auch aufgrund des Umstandes, dass die Arbeitslosigkeit nicht in offener Fonn auftrat, nicht als Arbeitslosigkeit verstanden. 14 Diese Sichtweise beruhte auf einer abweichenden Definition der Erwerbstätigkeit in den Planwirtschaften.

Vgl. B. ): Ökonomik der Arbeit, Berlin (Ost) 1987, S. 22. Vgl. : The Economics ofShortage, Vol. A, Amsterdam 1980, S. 5. 16 Trotz der fonnalen Vollbeschäftigung wurde der Faktor Arbeit aus systembedingten Gründen nur teilweise ausgelastet. Die Unterauslastung des Produktions faktors Arbeit wurde zwar auch in der sozialistischen Literatur problematisiert, aber sowohl aus ideologischen Gründen als auch aufgrund des Umstandes, dass die Arbeitslosigkeit nicht in offener Fonn auftrat, nicht als Arbeitslosigkeit verstanden.

Im Zeitablauf führt dies in einer nicht stationären Volkswirtschaft zwangsläufig zu einer Arbeitskräfteknappheit, da die beschäftigten Arbeitskräfte für andere, wachsende Bereiche nicht zur Verfügung stehen. Die Arbeitskräfteknappheit wiederum verstärkt die Tendenz, Arbeitskräfte zu horten, da diese am Markt schwer zu beschaffen sind. Die Ursachen dieser Arbeitskräftehortung sind unterschiedlich. So erschwerte einerseits das in der sozialistischen Ideologie verankerte Recht des Einzelnen auf Arbeit die Entlassung von Arbeitskräften; andererseits wird unterstellt, dass ein hoher Beschäftigtenstand im Interesse der Betriebe lag, da sie ihre Planerfüllung auch unter etwaig auftretenden Versorgungsmängeln sichern wollten.

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