Download EU-Sicherheitspolitik als Stabilisierungsarbeit: Eine by Gesa Panetta PDF

By Gesa Panetta

​ Bei der Frage nach einer spezifischen Identität der Europäischen Union (EU) und ihrem Stellenwert in der Konstruktion und Rechtfertigung politischer Entscheidungen treffen politisches und politikwissenschaftliches Interesse aufeinander – besonders dann, wenn es um die gemeinsame Sicherheitspolitik ihrer Mitgliedstaaten geht. In einer pragmatistisch geprägten Grounded-Theory-Studie zeigt Gesa Panetta Identität als einen von mehreren Wegen, die besondere Gestalt der EU-Sicherheitspolitik greifbar zu machen. Deutlich wird dies im rekonstruierten Modell der „Stabilisierungsarbeit“. Das breit angelegte Modell zeigt dabei eine klare Differenz zwischen dem auf, was once als Identität der EU-Sicherheitspolitik kommuniziert wird, und dem, used to be sich empirisch als Kern gemeinsamen Handelns ergibt.

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Download Formen und Funktionen sozialen Erinnerns: Sozial- und by René Lehmann, Florian Öchsner, Gerd Sebald PDF

By René Lehmann, Florian Öchsner, Gerd Sebald

Theorien sozialer Gedächtnisse moderner Gesellschaften stehen vor dem challenge, soziale Dynamiken und Differenzierungsprozesse zu integrieren und dabei sowohl interaktionistisch konstituierende Gruppengedächtnisse als auch höherstufige Gedächtnisformen (Systeme, Diskurse, country etc.) im Blick zu behalten. Dieser Band versammelt theoretische Konzepte und empirische Forschungen und eröffnet theoretische Verknüpfungen und Anschlussmöglichkeiten. Dabei widmet er sich Funktionen wie Vergessen, Identität und Gedächtnispolitik sowie Formierungen und Medien sozialer Gedächtnisse.

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Download Gewaltenteilung und Parteien im Wandel by Winfried Steffani PDF

By Winfried Steffani

Organisationspolitisch zählen die Themenbereiche Gewaltenteilung und Par­ teien seit langem zu den als aktuell und bedeutsam angesehenen Auseinander­ setzungen und Wertungen. Als Charles de Montesquieu im Jahre 1748 vor dem Hintergrund der feudalistischen Gesellschaft seiner Tage zukunftsträchtige Gedanken zur Gewaltenteilung publizierte, waren ihm Parteien nach unserem Verständnis noch völlig unbekannt. Parallel zur Bildung von Parteien, ihrer weiteren Entwicklung sowie der Demokratisierung der politischen Systeme gerieten auch die Voraussetzungen und Umsetzungsmöglichkeiten von Gewal­ tenteilung zunehmend unter einen vielfältigen Problemdruck. Heute gehören gemäß den grundlegenden Normforderungen des modernen Verfassungsstaates sowohl die Prinzipien der Gewaltenteilung wie das Tätig­ werden von Parteien zu den unverzichtbaren Voraussetzungen aller westlichen Demokratien. Dabei werden wir allerdings immer wieder belehrt, daß diese als unverzichtbar geltenden Prinzipien der Gewaltenteilung vornehmlich aufgrund der gleichfalls im Prinzip als unverzichtbar angesehenen Wirksamkeit unserer Parteien faktisch "durchbrachen" seien. Kann es angehen, daß sowohl die Prin­ zipien der Gewaltenteilung wie das Tätigwerden von Parteien im demokrati­ schen procedure zur gleichen Zeit einerseits als unverzichtbar und andererseits als miteinander eigentlich unvereinbar gewertet werden können? Beruhen die Ver­ fassungen der westlichen Demokratien folglich in mehr oder weniger offenkun­ diger Weise auf "faulen Kompromissen" zwischen beiden Forderungen? Wer solche Vermutungen für begründet hält, läßt damit allerdings erkennen, daß er offenbar weder mit Montesquieus Aussagen hinreichend vertraut ist, noch den grundlegenden Wandel von Gewaltenteilung und Parteien sowie des Verhältnisses beider zueinander zu erfassen vermag. Zumal Gewaltenteilung als Verfassungsprinzip sicherlich nicht auf das institutionelle Wechselverhältnis von Parlament und Regierung reduziert werden darf.

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Download Asylpolitik in der Bundesrepublik Deutschland: Entwicklung by Ursula Münch PDF

By Ursula Münch

Die Probleme der Asylgewahrung sind seit Anfang der 70er Jahre eines der wichtigsten innenpolitischen Themen in der Bundesrepublik Deutschland. Die politische und offentliche Diskussion um die Ausge staltung des Asylrechts sowie um die prinzipielle Haltung der Bundesre publik gegenuber aufnahmesuchenden Fluchtlingen steht dabei in direktem Zusammenhang zu der Entwicklung der Asylbewerberzahlen (vgl. dazu die Ubersicht im Anhang). Jede Meldung uber vergleichs weise erhohte Zugangszahlen setzt einen Prozess in Gang, der -trotz unterschiedlicher Akzentuierungen -bestimmte, fur die bundesdeutsche Asyldiskussion typische Charakteristika aufweist. Hauptthema dieses Buches ist es, ausgehend von den rechtlichen Grundlagen der bundesdeutschen Asylgewahrung sowie der kritischen Untersuchung ihrer Entwicklung seit der Verabschiedung des Grundge setzes, diese Charakteristika bundesdeutscher Politik gegenuber auslandischen Fluchtlingen aufzuzeigen und zu analysieren. Dabei werden die Muster der Entscheidungsfindung sowie die Argumenta tionslinien in der offentlichen Diskussion dargestellt. So zeigt sich zum Beispiel, dass gerade auch der Versuch der politisch Verantwortlichen, die jeweils aktuelle Lage in der Asylpolitik als die bis dahin dramatisch ste darzustellen, selbst schon ein immer wiederkehrendes Argumenta tionsmuster ist. Diese Untersuchung weist nach, dass die Asylpolitik von ganz bestimm ten Interessenslagen und Motiven gepragt wird, und diese, im wesentli chen unverandert, immer wieder auftreten. Das heisst, die Asylpolitik in der Bundesrepublik Deutschland ist trotz der immer wieder unter schiedlichen Akteure und unabhangig vom jeweiligen aktuellen Ausloser der entsprechenden Debatte hinsichtlich ihrer Grundmuster konst

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