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By Markus May, Peter Goßens, Jürgen Lehmann

Begegnung mit Paul Celan. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter des 20. Jahrhunderts und sein Einfluss auf Literatur, Kunst und Musik ist unumstritten. Sein Leitmotiv: die Shoah. Das Handbuch schlüsselt Gedichte, Prosa und Übersetzungen auf, beleuchtet historische und biografische Hintergründe und bietet Orientierung innerhalb einer kaum noch überschaubaren Forschung. In der 2. Auflage auch zur Rezeption in Großbritannien und den united states, in den Niederlanden, in Ungarn, Polen und Russland sowie zu Arbeitsweisen und Schreibprozessen Celans.

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Dies. (2001/2002b): Zur Person: R. C. Phelan, in: CJb 8, 329– 330. – Dies. (2004a): »Ins Hirn gehaun«. s Deutung des Wahnsinns, in: Germanisch-romanische Monatsschrift 54, 433–452. – Dies. (2004b): »Es ist eine lange, unglaubliche, bitter-wahre Geschichte«. Biographische Hintergründe zu Peter Ruzickas Celan-Oper, in: Darmstädter Hefte 18, Spielzeit 2003/2004. Darmstadt, 18–25. – Dies. , Todesfuge und andere Gedichte. Text und Kommentar. , bes. 97–99. 4. s Lebzeiten erschienenen Rezensionen ist aus zwei Gründen für Werk und Person fruchtbar: Einmal hat C.

Barnert 2000, Raitz 2001). Kaschnitz war es auch, die ihre Begegnung mit C. ) machte und damit die rezitatorische Kraft des noch unbekannten Dichters eindrucksvoll vorstellte. Zur gleichen Zeit stellt er auch das Typoskriptkonvolut Der Sand aus den Urnen. ) ist. C. hat dieses Konvolut in der Hoffnung auf Publikation u. a. an Hilde Spiel und Ludwig von Ficker geschickt; eine andere Auswahl wurde von Freunden auch an Ernst Jünger gesendet (Goßens/Hemecker; zu Jünger: Buck 2005; Celan/Rheinische, 13, 472).

Heftig kritisierten Hinweise von Rolf Schroers anregen, durch die Angriffe sei das »echte Genie« C. , 87, Celan/ Rheinische, 217–225). I. Grundlagen Fraglos erschütterten die Vorwürfe C. in seinen Grundfesten, der erste Klinikaufenthalt (Jahreswende 1962/1963) ist nicht zuletzt in diesem Zusammenhang zu sehen. C. ) als Plagiat einstufte, der leugnete die dahinterstehenden furchtbaren Daten und sprach dem Autor sein gelebtes Leben ab. Dies fühlte C. ). Aber auch in Krankheitsperioden reflektierte er die Wirkung der Angriffe und ihre Folgen: War seine empfindliche Wahrnehmung der Fakten in den Augen von Kritiker wie Freunden Ausdruck von Wahnsinn, dann konnte und wollte er nur als derart Wahnsinniger die Wahrheit formulieren, um die es ihm ging; in diesem Sinn suchte er sich die Wahnsinnigen der Weltliteratur, von Hölderlin bis King Lear, zu Gewährsleuten und gab dem Wahnsinn in einer verdrehten, stotternden, aber wahrsprechenden Sprache Ausdruck (Wiedemann 2004a).

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